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Aktiv in taufrischer Natur

Gar manchem Urlauber würde etwas fehlen, könnte er sich nicht eines Tages mit einem wohligen Muskelkater von seiner Nachtruhe erheben – für diese Zielgruppe hat sich Cuba besonders viel einfallen lassen: Wandern, Radfahren, Golfspielen, Fischen, Tauchen, Schnorcheln, Segeln und Surfen zählen zu den Betätigungsmöglichkeiten, die den Urlaub mit dem gewünschten „Kick“ bereichern.
An den Stränden beginnt der Reigen mit allen Arten von Wassersport, vom Tauchen, das Anfänger auch in professionell geführten Tauchschulen erlernen können, über Segeltörns und Windsurfen – hart am verlässlich wehenden Passatwind – bis zu Jetski, Wasserski und Wellenreiten. In den Touristenzentren werden die dafür nötigen Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung gestellt und Boots- und Katamaranausflüge zu lohnenden Schnorchel- und Tauchgründen organisiert. Varadero, Cayo Coco, Pinar del Rio, Guardalavaca und Isla de la Juventud sind beispielsweise Ausgangspunkte für Exkursionen zu Korallenriffs von einzigartiger Schönheit. Dicken Fischen nachstellen kann man sowohl beim Hochseeangeln als auch bei Fischzügen auf dem See La Redonda bei Morón.

Im Team oder ganz für sich
In vielen Strandhotels wird die Aktivitätenpalette von geselligen Sportarten wie Basketball und Beachvolleyball sowie von Squash und Tennis bereichert; Freunde des Golfsports kommen etwa im Varadero Golf Club auf ihre Kosten, eine 18-Loch-Anlage mit herrlichem Meerblick, die als eine der schönsten der Karibik gehandelt wird. Besonders interessant wird es aber dort, wo der Lieblingssport in die freie Natur entführt und somit körperliche Betätigung mit Einblicken in Cubas reiche Tier- und Pflanzenwelt verbindet. Per Trekking- oder Mountainbike, auf Pferderücken oder schlicht zu Fuß lassen sich auf Cuba eindrucksvolle Naturszenarien erkunden und „en passant“ ein Bündel von Erfahrungen und Einsichten sammeln, die als kostbare kleine Souvenirs mit nach Hause kommen.

Unterwegs auf Humboldts Spuren
Als eines der schönsten Reviere für Naturfreunde hat sich der ganz im Osten Cubas gelegene Nationalpark Alejandro de Humboldt profiliert, benannt nach dem deutschen Forscher, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach Cuba reiste und einer der ersten war, der die biologische Bedeutung der dort heimischen Flora und Fauna erkannte. Der rund 70.000 Hektar große, UNESCO-gelistete Nationalpark ist die letzte große, zusammenhängende Tropenwaldfläche Cubas und der gesamten Karibik und stellt eines der letzten intakten Rückzugsgebiete für die einzigartige Flora und Fauna der Insel dar. Von Mangroven- bis zu Bergregenwäldern sind unterschiedliche Ökosysteme vertreten, in denen rund 1.300 Pflanzenarten, darunter viele endemische Arten, gezählt wurden. Touristisch genutzt wird derzeit nur die Region von Baracoa mit ihren weitläufigen Kakao-, Kaffee-, Kokospalmen- und Bananenplantagen.

Exkursionen ins Hinterland
Bei Spezialveranstaltern zu buchen ist eine Vielfalt von Reisen mit sportlichen Schwerpunkten sowie ein- oder mehrtägige Ausflüge von verschiedenen Ausgangspunkten der Insel aus, sei es ein Reitausflug von Trinidad ins Valle de los Ingenios, eine geführte Fahrradtour von Havanna nach Viñales oder eine Wanderung von Trinidad in die Sierra Escambray, wo zauberhafte Wasserfälle auf ihre Entdeckung warten. Gerade erst im Aufbau begriffen ist der Ökotourismus in der Region Baracoa, die mit Wildwasserrafting und Kajakfahrten weitere Betätigungsmöglichkeiten bereithält. Als Bonus für Unternehmungslustige erschließen sich unterwegs nicht nur grandiose Naturlandschaften, in denen bescheiden blühende Orchideen und – mit etwas Glück – der kleinste Frosch der Welt „rana iberia“ anzutreffen sind, sondern auch Einblicke in das ländliche Leben Cubas und herzerfrischende Begegnungen mit der gastlichen und kontaktfreudigen Bevölkerung.

Es krabbelt, zwitschert & blüht
Die Flora und Fauna Cubas zeichnen sich durch eine einzigartige Artenvielfalt und zahlreiche endemische Lebensformen aus. Gezählt wurden rund 8.000 Pflanzenarten, 7.500 Insektenarten (darunter 850 Schmetterlingsarten), über 950 Fischarten, 120 Reptilienarten, 50 Amphibienarten, 350 Vogelarten (ca. 20 endemische Arten) und 42 Arten von Säugetieren. Orchideenfreunde können bis zu 300 heimische Vertreter ihrer Lieblingsblume in Cuba antreffen und im Orchideengarten von Soroa die stolze Anzahl von 700 Varianten bewundern. Mit Ausnahme von Moskitos und gelegentlichen Sandflöhen ist die Tier- und Pflanzenwelt am Menschen nicht interessiert: Krokodile sind nur noch in einigen Reservaten und in Zuchtstationen auf der Halbinsel Zapata anzutreffen; die Population von Haien gilt als dem Menschen gegenüber unaggressiv – Tauchern wird nicht mehr als die übliche Vorsicht maritimen Kreaturen gegenüber empfohlen.



Golfen

Sie möchten Golf spielen? Kein Problem, auch Freunde des Golfsports kommen auf Cuba zum Zuge.

In Varadero gibt es einen neuen 18-Loch-Platz. Einen 9-Loch-Platz gibt es jeweils im Diplo-Club in Havanna.



Schwimmen mit Delfinen

Delfine sind seit jeher beliebt bei Groß und Klein - Begegnungen mit den zutraulichen Lebenswesen  sind ein unvergessliches Erlebnis.
In Varadero und in der Bahia de Naranjo bei Guardalavaca gibt es Delfinarien, wo Tierliebhaber mit den Delfinen schwimmen und die posierlichen Tiere ganz nah erleben können.  In Bahia de Naranjo müssen Sie pünktlich um 9:00 morgens kommen, eine Anmeldung ist aber nicht erforderlich.
Der Eintritt kostet derzeit 40 CUC, Preisänderungen sind möglich.

Um 12:30 beginnt die Delfin- und Seelöwen-Show. Hier kostet der Eintritt mit Bootstransfer 12 CUC für Erwachsene.
Und zum Mittagessen kann man im angeschlossenen Restaurant bei herrlicher Aussicht typisch cubanische Küche geniessen.